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Kosten & Auswahl · Juni 2026 · 7 Min. Lesezeit

Was kostet ein Backup
für ein KMU?

Die ehrliche Antwort lautet: weniger, als die meisten denken — und ein Vielfaches weniger, als ein einziger Datenverlust kostet. Dieser Beitrag zeigt realistische Preisspannen für Schweizer KMU, die Kosten, die niemand auf die Rechnung schreibt, und woran Sie ein faires Angebot erkennen.

«Was kostet ein Backup?» ist eine berechtigte Frage — aber die falsche, wenn sie allein steht. Denn ein Backup ist keine Ausgabe, sondern eine Versicherung: Der Preis ergibt erst im Verhältnis zum Risiko einen Sinn. Ein KMU, das eine Woche stillsteht, weil der Server verschlüsselt wurde und keine brauchbare Sicherung existiert, verliert ein Vielfaches der Jahreskosten jeder seriösen Backup-Lösung. Die richtige Frage ist also: Was kostet eine Sicherung, auf die ich mich im Ernstfall wirklich verlassen kann — und was kostet es, das Falsche zu sparen?

Realistische Preisspannen in der Schweiz

Backup-Lösungen für KMU lassen sich grob in drei Modelle einteilen. Jedes hat einen anderen Preis — und einen anderen Preis hinter dem Preis:

  • Cloud-Backup als Service (CHF 40–300/Monat).

    Einmal eingerichtet, läuft die Sicherung automatisch; der Anbieter kümmert sich um Speicher, Redundanz und Betrieb. Der Preis richtet sich nach Datenmenge, Anzahl Quellen und Funktionsumfang. Für die meisten KMU ohne eigene IT das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • NAS / lokale Lösung (einmalig CHF 500–3000 + Pflege).

    Ein Gerät im Keller wirkt günstig, ist aber nur eine Kopie am selben Ort — bei Brand, Diebstahl oder Ransomware oft gleich mit betroffen. Dazu kommen Einrichtung, Updates, Überwachung und Ersatz nach einigen Jahren: Zeit, die jemand aufwenden muss.

  • «Gratis» über Cloud-Sync (scheinbar CHF 0).

    OneDrive, Dropbox oder Google Drive sind im Abo oft schon enthalten — aber das ist Synchronisation, kein Backup. Wird eine Datei gelöscht oder verschlüsselt, verteilt sich der Schaden überallhin. Der günstigste Preis schützt hier am wenigsten.

Als grobe Orientierung bewegt sich ein vollwertiges, betreutes Backup für ein typisches Schweizer KMU meist zwischen CHF 50 und CHF 300 pro Monat — abhängig von Datenmenge und Anforderungen. Wichtiger als die Zahl ist, was darin enthalten ist.

Die versteckten Kosten, die niemand aufschreibt

Der Monatspreis ist nur die sichtbare Hälfte. Die teuren Posten stehen meist nicht auf der Offerte:

  • Arbeitszeit.

    Selbst betriebene Lösungen kosten regelmässig Stunden für Überwachung, Updates und Fehlersuche — Zeit, die in einem KMU ohne IT besonders knapp und teuer ist.

  • Der ungetestete Ernstfall.

    Eine günstige Sicherung, die nie auf Wiederherstellbarkeit geprüft wurde, ist im Schadensfall womöglich wertlos — mehr dazu im Beitrag zum Restore-Test.

  • Ausfallzeit.

    Dauert eine Wiederherstellung Tage statt Stunden, kostet jeder Stillstandstag Umsatz, Aufträge und Nerven — oft mehr als die ganze Jahresgebühr.

  • Ausland- und Compliance-Risiko.

    Liegen Daten auf ausländischer Infrastruktur, können fremde Gesetze greifen — heikel bei Aufbewahrungs- und Geheimhaltungspflichten. Der vermeintlich günstige Anbieter wird teuer, wenn er die revDSG-Anforderungen nicht erfüllt.

Was den Preis bestimmt

Diese sechs Faktoren erklären, warum zwei Angebote stark voneinander abweichen können — und worauf Sie beim Vergleich achten sollten:

  1. Datenmenge.

    Wie viele Gigabyte oder Terabyte gesichert werden — der häufigste Preistreiber.

  2. Quellen.

    Nur Dateien — oder auch Microsoft 365, Server und mehrere Geräte? Je mehr Quellen, desto umfassender (und wertvoller) die Sicherung.

  3. Aufbewahrung & Versionierung.

    Wie weit zurück sich Stände wiederherstellen lassen — bei Aufbewahrungspflichten ein Muss.

  4. Verschlüsselung & Datenstandort.

    Zero-Knowledge-Verschlüsselung und ein klarer Standort Schweiz sind kein Luxus, sondern bei sensiblen Daten Grundausstattung.

  5. Wiederherstellungs-Geschwindigkeit.

    Wie schnell Sie im Ernstfall zurück sind (RTO) — der Faktor, der über den echten Schaden entscheidet.

  6. Betrieb & Support.

    Müssen Sie selbst überwachen — oder läuft die Sicherung betreut und automatisch, inklusive geprüfter Wiederherstellbarkeit?

Was Archiv3 kostet

Wir halten die Preise bewusst einfach und transparent: feste Monatspakete, ein klarer Speicherpreis, keine versteckten Kosten — Schweizer Franken, Schweizer Rechnung. Das kleinste Paket beginnt bei CHF 39/Monat, das beliebte Office-Paket liegt bei CHF 129/Monat, das Compliance-Paket bei CHF 209/Monat. In jedem Paket enthalten: Zero-Knowledge-Verschlüsselung (AES-256-GCM), Datenstandort Schweiz, automatische Wiederherstellbarkeits-Tests und Restore in 3 Klicks — ohne eigene IT.

Für die ersten 20 Gründungskunden gibt es das Office-Paket dauerhaft zu CHF 59/Monat statt 129. 14 Tage gratis, keine Kreditkarte, monatlich kündbar. Die aktuellen Pakete und Details finden Sie auf der Preisübersicht.

Checkliste: Preis-Leistung richtig vergleichen

Bevor Sie ein Angebot allein nach dem Monatspreis beurteilen, prüfen Sie diese fünf Punkte:

  1. Sind alle wichtigen Quellen abgedeckt?

    Dateien, Microsoft 365, Server, mobile Geräte — was nicht gesichert wird, kostet im Ernstfall am meisten.

  2. Wird die Wiederherstellung getestet?

    Ein Preis ohne geprüften Restore ist kein guter Preis.

  3. Wo liegen die Daten — und wer hält den Schlüssel?

    Standort Schweiz und Zero-Knowledge schützen vor Ausland- und Zugriffsrisiken.

  4. Gibt es versteckte Kosten?

    Einrichtung, Restore-Gebühren, Mindestlaufzeit, Aufpreis pro Quelle — fragen Sie aktiv nach.

  5. Wie viel Eigenaufwand bleibt?

    Rechnen Sie Ihre Zeit mit ein — eine betreute Lösung ist oft günstiger als die «billige» zum Selberbetreiben.

Ein gutes Backup misst sich nicht am tiefsten Preis, sondern am Verhältnis von Kosten zu dem, was es im Ernstfall verhindert. Wer Aufbewahrungspflichten hat, findet konkrete Hinweise auf unserer Seite für Treuhänder; wie sich der teuerste aller Fälle rechnet, zeigt der Beitrag zu den Ransomware-Kosten für KMU.

Für ein typisches Schweizer KMU bewegt sich ein vollwertiges, betreutes Cloud-Backup meist zwischen CHF 50 und CHF 300 pro Monat — abhängig von Datenmenge, Anzahl Quellen und Funktionsumfang. Bei Archiv3 starten die Pakete bei CHF 39/Monat. Entscheidend ist nicht nur der Preis, sondern was enthalten ist: Verschlüsselung, Datenstandort, geprüfte Wiederherstellung.
Auf den ersten Blick ja, weil die Anschaffung einmalig ist. Rechnet man Einrichtung, Pflege, Überwachung, Stromkosten und Ersatz dazu — und vor allem das Risiko, dass ein NAS am selben Ort bei Brand, Diebstahl oder Ransomware mit betroffen ist — relativiert sich der Vorteil. Ein NAS kann Teil einer 3-2-1-Strategie sein, ersetzt aber keine ausgelagerte, geprüfte Sicherung.
Nein. Diese Dienste synchronisieren Daten zwischen Geräten — sie halten keine unabhängige, versionierte Sicherung vor, von der Sie nach einem Löschvorgang oder Ransomware-Angriff zuverlässig zurück können. Der vermeintlich gratis enthaltene Schutz ist im Schadensfall der teuerste. Mehr dazu im Beitrag «OneDrive ist kein Backup».
Nein. Es gelten feste Monatspakete und ein transparenter Speicherpreis, in Schweizer Franken mit Schweizer Rechnung. Sie können 14 Tage gratis testen, brauchen keine Kreditkarte und können monatlich kündigen.

Bereit?

Transparenter Preis.
Restore in 3 Klicks.

Feste Pakete, klarer Speicherpreis, keine versteckten Kosten — und eine Sicherung, deren Wiederherstellbarkeit automatisch geprüft wird.

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